Evangelischer Kindergarten Schönau

 
Zur Geschichte des Schönauer Kindergartens
Da viele Männer und Frauen aus Schönau auswärts arbeiteten und wegen der weiten Wege lange zu zuhause fort waren, wurde der Ruf nach einem Kindergarten laut. Deswegen wandte sich der damalige Pfarrer Hottinger im Februar 1854 an das Diakonissenhaus Nonnenweiher mit der Bitte um die Entsendung einer Kinderschwester nach Schönau. Im Mai traf diese Schwester ein und am 14. Mai 1854 wurde der Kindergarten eröffnet, zunächst in einem Wirtshaussaal. Die Zahl der angemeldeten Kinder stieg schnell von sechzig auf über hundert. Um mehr Platz für die vielen Kinder zu haben, wurde mit Spendengelder ein Haus in der Rathausstraße angemietet. Als Spielplatz diente der Kirchgarten.  Im Februar 1892 teilte Friedrich Carl Freudenberg dem Pfarrer Auderer mit, daß „seine Mutter in Anbetracht des schlechten Zustandes der Schönauer Kinderschule einen Saal nebst Wohnung für die Schwester und Spielplatz“ einrichten will.
Im Mai 1954 feierte die Kirchengemeinde das hundertjährige Jubiläum des Kindergartens.  Im August 1962 wurde der Grundstein für einen neuen Kindergarten und ein Gemeindehaus am Jägerpfad gelegt und 1963 wurden der Kindergarten und das Franz-Junius-Gemeindehaus eingeweiht. 2012 wurde der Kindergarten erweitert, es wurden neue Räume angebaut und in dem bestehenden Teil eine Küche und ein Essraum eingerichtet.   
 
Näheres über den Kindergarten erfahren sie auf der Homepage des Kindergarten.